Franks Bewertung

starstar / 8

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Japan im Jahr 2020. Die lebenden Toten beherrschen das Land. Schuld an dieser Misere trägt der sinistre Dr. Sugita, der zu viel und zu schlecht herumexperimentiert hat. Mittendrin in dem Chaos ist die Ninja-Kriegerin Aya, die in Fellbikini und mit Schwert, mang den Zombies aufräumt. Ihr Ziel ist es, Rache an Dr. Sugita zu nehmen...

Mit „Zombie Killer“ hält man mal wieder eines jener ultra-gorigen Pop-Trash-Märchen-für-Erwachsene aus japanischen Gefilden in den Händen, die zumeist – wie hier – billig auf Video heruntergekurbelt wurden und ursprünglich einer Anime- oder (wie hier) Videospiel-Vorlage entstammen. Über Sinn bzw. Unsinn der Geschichte sollte man also nicht weiter nachdenken, sondern sich – soweit man es überhaupt mag – ganz dem absurden Auf-die-Spitze-Treiben der eh schon überhöhten Western- und Samurai-Film-Motive hingeben, die mit viel Sentimentalität unterlegt sind. Das Gemetzel an den Zombies ist flott inszeniert und selbst das viele CGI-Blut wirkt hier weniger störend als in einem „ernsten“ Film. Der Rest ist gerade mal Mittelmaß und reißt einen wahrlich nicht vom Hocker. Fazit: irgendwie zwiespältig. Auf DVD 16:9. Mit Eri Otoguro, Manami Hashimoto, Tomohiro Waki, Chise Nakamura u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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