Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Boston. Lucy Stanton, Tochter aus reichem Hause, wird von der geheimnisvollen Sekte um den exkommunizierten Priester Simeon auserkoren, einer der achtzehn Engel zu sein, die die Wiederkehr des Satans ermöglichen sollen. Mittels Mord und teenagergerechten Verlockungen führt man Lucy und ihren Vater nach Rom, dem Hauptsitz der Sekte. In einem alten etruskischen Kloster soll schließlich der Herrscher der Finsternis wieder auferstehen...

David Seltzer, der uns bereits "Das Omen" brachte, zeigt hier als Drehbuchautor und Produzent, dass er von okkultem Horror, bei dem die Weissagungen aus dem Alten Testament zu genreüblichen Geschichten verwurstelt werden, immer noch überzeugt ist. So bewegt sich "The 18th Angel" ganz klar auf jener Linie, die durch die mittlerweile vierteilige "Omen"-Serie vorgegeben wurde, und variiert das Thema um die Wiedergeburt Satans nur oberflächlich. Unterm Strich betrachtet ist William Bindleys Film aber relativ antiquiert und auch blutleer geworden, denn das kreative Töten wie z. B. durch umherfliegende Glassscheiben oder herabrasende Fahrstuhlseile findet hier nicht statt. Doch auch Grusel und Spannung halten sich arg in Grenzen, denn irgendwie ist der Stoff zu vorhersehbar, um noch überraschen zu können. Was bleibt, ist eine solide Inszenierung und die durchweg guten schauspielerischen Leistungen. Auf DVD letterboxed (2,35:1). Mit Christopher McDonald, Maximilian Schell, Rachel Leigh Cook, Stanley Tucci u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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