Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Gothic-Fan Eddie lässt sich und seinen selbsternannten Wochenend-Vampir-Clan von der Videofilmerin Holly begleiten, die daraus eine Doku fertigen soll. Während man in dunklen Discos abhängt und mal ein bißchen Blut schlabbert, macht Holly die Bekanntschaft von Vicki – und die ist ein richtiger Vampir. Während Holly und Vicki ein lesbisches Paar werden, beißen Eddie und seine Freunde nach und nach ins Gras...

Der sich ambitioniert gebende „Vampire Diary“ entpuppt sich von Anfang an als Fan-Fleiß-Arbeit aus der Gothic-Szene Englands und so ziemlich mit alles und allem, was man auch aus der semi-professionellen Amateur-Ecke der USA her kennt: DV-gestützte Wackel-Hand-Kamera, viel Handlungsleerlauf, schlechte Dialoge und noch schlechtere Spezialeffekte. Durch einige Verweise auf George A. Romeros „Martin“, hier vor allem die Beiläufigkeit des Schreckens, kommt zwar Interesse beim Horror-Fan auf, doch das beharrlich bemühte „Blair Witch Project“-Feeling (hier: ständiger Wechsel zwischen Erzählebene und Blick durch Hollys Doku-Kamera) nervt recht schnell ab. Selbst die zum Schluß immer überdrehteteren Überraschungen inhaltlicher Art retten dann diese Low-Budget-Horror-Produktion nicht, zumal sexy Vampir-Lesben seit den seligen Hammer-Zeiten nicht mehr zu toppen sind – und das müsste man als Horror-Fan wissen! Auf DVD 16:9. Mit Anna Walton, Morven Macbeth, Jamie King, Kate Sissons u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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