Franks Bewertung

starstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


779 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Überall auf der Welt rotten sich Vögel zusammen und greifen die Menschen an. Zwei Reporter reisen von Land zu Land, um anhand von Einzelfällen hinter das Geheimnis der Aggressivität der Tiere zu kommen. Beinahe werden sie selbst zu Opfern der wildgewordenen Federviecher.

„Birds of Prey“ ist ein billiger und verspäteter Abklatsch von Hitchcocks „Die Vögel“. Vom Überfall auf das Farmhaus über den Kindergeburtstag bis hin zum Zusammenrotten der Vögel im Rücken einiger nichtsahnender Protagonisten wird hier jene Szenen des Original kopiert, die das Vorbild so sehenswert und spannend machten. Leider benutzt René Cardona jr. diese Motive nur, um die blutrünstigen Angriffe der Vögel in genüßlich breitgewalzter Zeitlupentechnik zu zelebrieren. Neben den offensichtlichen Schitten in der deutsche Fassung bemerkt man deren Unzulänglichkeit aber auch schon daran, daß der Titelvorspann zweimal abläuft. „Birds of Prey“ ist ein schnell produzierter Beitrag in der längst verebbten Tier-Horror-Welle. Mit Christopher Atkins, Michelle Johnson, Sonia Infante, Salvador Pineda u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme