Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Außerhalb Roms liegt die noble Privatklinik von Professor Dorian, der sich vornehmlich um geistig verwirrte, aber körperlich sehr anziehend wirkende junge Frauen kümmert. Eines Tages geschieht ein schauerlicher Mord. Professor Dorian, der um den Ruf seines Hauses bemüht ist, möchte die Angelegenheit unter den Tisch kehren. Doch da schlägt der Täter immer und immer wieder zu. Seine Mordwaffen dabei sind spektakulär: Sense, Morgenstern und Pfeile.

Dieses filmische Dum(m)-Dum(m)-Geschoß aus der literarischen Feder Heinz G. Konsaliks(!) ist weder handwerklich noch schauspielerisch eine Offenbarung. In typisch italienischer Manier werden Sex und Sadismen kassenträchtig und hübsch schundig miteinander vermischt. Kein Wunder also, daß die deutsche Fassung mal wieder Federn lassen mußte. Daß der König der Dilettanten bei „Der Triebmörder“ regiert, konnte man durch einen Blick auf den Namen des Regisseurs schon erahnen. Lediglich das Ende, welches in seiner filmischen Konstruktion so etwas wie Originalität besitzt, läßt den Fan aufhorchen. Alternativtitel: „Das Schloß der blauen Vögel“ und „Das kaltblütige Tier“. Auf Video letterboxed (2,21:1). Mit Klaus Kinski, Margaret Lee, Rosalba Neri, Monika Strebel u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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