Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Paris. Der Polizist David Hoffmann ist hinter dem Dealer Dimitri Nicolov her, der offenbar etwas mit jenen Mädchenmorden zu tun hat, bei denen die Opfer merkwürdige Narben an den Augen haben. Noch ahnt Hoffmann nicht, daß Dimitri auch etwas mit einer der Armee gestohlenen Erfindung zu tun hat, die es ermöglicht, Gedanken und Erinnerungen zu manipulieren oder gar auf andere zu übertragen. Diese Erfindung wird jetzt von der (natürlich) deutschen Ärztin Dr. Brügen genutzt, die auch die Opfer kannte...

Bei „Tödliche Erinnerung“ erwartet den geneigten Zuschauer ein solide gemachter und elegant gestalteter Thriller, der einen Hauch von milder Science Fiction verströmt. Ganz offensichtlich orientiert sich die Handlung an solchen französischen Vorbildern wie „Augen ohne Gesicht“ und „Die purpurnen Flüsse“ und wird durch eine Inszenierung getragen, bei der am meisten der fast völlige Farbentzug auffällt. Dadurch erreicht „Tödliche Erinnerung“ eine sterile Kälte, die irgendwie an ein Stück polierten Stahl erinnert. Dazu passend gibt es zwei brutale Fist-Fights, die unzweifelhaft die Höhepunkte dieses doch eher durch aufdringliches Product-Placement (man achte auf Renault, Dell und Google) bestimmten, durchschnittlich spannenden Krimis sind. Nun ja, wem’s gefällt. Alternativtitel: „Chrysalis – Tödliche Erinnerung“. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1).

© Selbstverlag Frank Trebbin

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