Paul Colliss wird von einem UFO entführt– doch niemand will ihm glauben. Anders sieht es das Militär, das in der gleichen Nacht ein solches Flugobjekt abschießen konnte. Weil der einzige Alien, der den Abschuß überlebte, nicht reden will, entführt die Army Paul Colliss, der Kontakt zu dem außerirdischen Wesen aufnehmen soll. Colliss erkennt, daß der Besuch der Aliens völlig friedlich war. Doch wie soll er die sturen Kommißköpfe davon überzeugen?
„Space Visitors“ atmet ein wenig die Luft dieser typischen Invasion-aus-dem-All-Streifen aus den 50er Jahren, bei denen die Aliens auch nur Stellvertreter für die „rote Gefahr“ waren. Doch nach dem Zusammenbruch des Kommunismus fragt man sich doch glatt, warum gerade jetzt solche einfach gestrickten Streifen so boomen? Ist es wirklich eine Angst vor Außerirdischen, die hier geschürt werden soll? Wenn man auf die Lösung von „Space Visitors“ schaut, mit Sicherheit nicht. Jedenfalls arbeitet Brian Trenchard-Smith ganz ordentlich und liefert ein spannendes, an John Carpenters „Starman“ orientiertes Filmchen, das zur Feierabendunterhaltung gerade recht kommt. Mit Parker Stevenson, Dirk Benedict, Erin Gray, Chad Everett u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin