Los Angeles, 2007. Anwalt Harry Wykoff wird durch seine Ex-Geliebte Paige in die Machenschaften des Senators Tony Kreutzer verwickelt, der seine eigenen Fernsehsender dazu benutzt, die Menschen mittels holografischer Bilder und der Droge Mimezin zu manipulieren. Kreutzer selbst will durch den sogenannten „Go-Chip“ unsterblich werden und läßt ihn deshalb von Harry ins Land schmuggeln. Dann gibt es da noch zwei Geheimbünde, „die Freunde“ und „die Väter“, die Kreutzer gerne lieber tot sehen würden…
Es hätte großartige Science-Fiction werden können, und es hätte großartige TV-Unterhaltung werden können. Doch was Produzent Oliver Stone aus dieser Mini-Serie hat werden lassen, ist nichts weiter als ein aufgeblähter Mysterythriller, der mit den üblichen Genreversatzstücken spielt. Als Pendant zu David Lynchs „Twin Peaks“ konzipiert, kann „Wild Palms“ noch nicht einmal dessen Kühnheit in bezug auf offengelassene Fragen erreichen. Die Geschichte von „Wild Palms“ ist viel zu komplex und verschachtelt, um länger als für eine Episode (gesendet wurde „Wild Palms“ in drei Folgen à neunzig Minuten) zu fesseln. Mit James Belushi, Kim Cattrall, Robert Loggia, Brad Dourif u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin