Franks Bewertung

starstar / 8

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Aufgeschreckt durch ein Erlebnis, bei dem ihm der Teufel höchstpersönlich im Keller des elterlichen Hauses erschienen ist, wird ein kleiner Junge zum Mörder an seiner Mutter. Zwanzig Jahre später geht er als irrer Schlächter um, der immer neue Opfer sucht.

Der Titel sagt eigentlich schon alles. Doch scheint dies das einzig Selbstironische an Andreas Schnaas’ Erstling zu sein, denn offensichtlich glaubt der Jungfilmer an die Aussagekraft solch schundiger Vorbilder wie „Man-Eater“, von denen „Violent Shit“ offensichtlich beeinflußt ist. Zudem werden hier einfallslos die gängigen Formeln des Stalk’n-Slash-Kinos kopiert und mit religiös angehauchten Okkultismusmotiven vermengt. Durch viele technische Spielereien (z.B. Digital-Verfremdung) wird versucht, die extrem blutigen, aber schlecht gemachten Tricks zu kaschieren. Trotz oder gerade wegen des vielen Blutes kommt schnell Langeweile bei dieser Direct-to-Video-Produktion auf. Mit Gabi Bäzner, Wolfgang Hinz, Volker Mechter u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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