Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Zahn eines Krokodils, der in dem Körper eines toten Tauchers aus dem Lake Placid gefunden wird, läßt die New Yorker Paläontologin Kelly Scott am Ort des Geschehens auftauchen. Zusammen mit dem Wildhüter Jack Wells und dem exzentrischen Mythologie-Professor Hector Cyr findet Kelly heraus, dass sich ein asiatisches Zwölf-Meter-Krokodil in dem Binnensee im US-Bundesstaat Maine(!) aufhält. Die Jagdzeit ist eröffnet – doch wer ist hier der Jäger und wer der Gejagte?

"Lake Placid" ist ein technisch versierter, gut fotografierter Tier-Horror-Film, der allerdings eher durch die exzentrischen Charaktere an Fahrt gewinnt als durch die uniformen Spannungsszenen, die den Abenteuer-Mythos à la "Der weiße Hai" wiederbeleben wollen. Die ausgefeilten Dialoge der OF (die deutsche Synchronisation ist da viel blasser!) stecken voller Sarkasmus und Zynismus und lassen die gesamte Ironie vermissen, die den thematisch ähnlich gestrickten "Horror-Alligator" erträglicher machen ließ. Dennoch ist "Lake Placid" recht gut verdaulich, denn immerhin halten sich Stan Winstons Make-Up-Effekte und die heute obligatorischen CGI-Tricks die Waage. Fazit: Wahrlich kein Highlight, aber ohne Frage zwei Blicke mehr wert. Auf DVD letterboxed (1,8:1, normal = 2,35:1). Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Oliver Platt, Betty White u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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