Polizistin Sara Pezzini ist seit Jahr und Tag hinter Mafia-Boss Gallo her. Als sie sich in einem Museum eine Schießerei mit Gallos Schergen liefert, gerät sie an ein mysteriöses Artefakt, das ihr quasi übermenschliche Kräfte verleiht, denn der Armreif entwickelt sich an ihrer Hand zu einer allesvernichtenden Waffe. Da tritt der Millionär Kenneth Irons in Saras Leben und erklärt ihr, daß der Armreif das „Witchblade“ wäre, welches schon von Jeanne D’Arc getragen wurde. Sara wird zur Kämpferin gegen das Böse...
Gemacht wie ein Videoclip – sinnesleer wie ein Videoclip. So schnell könnte man über den Pilotfilm zu einer US-Fantasy-Action-Krimi-Serie urteilen, der da schon just in dem Moment vergessen ist, wenn die Endcredits über den Bildschirm huschen. Doch ganz so schlimm ist „Witchblade – Die Waffe der Götter“ natürlich nicht, denn immerhin gibt es genug gelackte Bilder zu bestaunen, um den einfach gestrickten Plot, der arg an „Buffy“ und Konsorten erinnert, zu kaschieren. Und wer dann immer noch dünkt, das alles schon mal gesehen zu haben, der wird mit schnellen Schnitten und einem lauten Soundtrack regelrecht zugemüllt. Der serielle Charakter der Handlung offenbart wie so oft Schwächen in der Charakterisierung der Figuren und verurteilt damit den Erfolg als TV-Serie zum Scheitern. Mit Yancy Butler, Anthony Cistaro, George Jenesky, Jake McCartney u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin