Franks Bewertung

starstarstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Als man die beiden FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully für die vermasselte Bombenentschärfung eines Regierungsgebäudes in Dallas verantwortlich machen will, recherchieren die beiden auf eigene Faust weiter und finden heraus, dass durch die Explosion des Hauses die Beweise für die Existenz eines außerirdisches Virus vernichtet werden sollten. Von dem mysteriösen Dr. Kurtzweil mit Informationen beliefert, deckt Mulder sogar die Beteiligung eines regierungsnahen Syndikats an der Züchtung des Virus auf. Als Scully von einer infizierten Biene gestochen und kurz darauf gekidnapt wird, führt die Spur zu einer im ewigen Eis der Antarktis gelegen Forschungsstation, in der es im Keller vor außerirdischen Wesen nur so wimmelt...

Glückwunsch, Mr. Carter, denn "Akte X: Der Film" gehört zu den wenigen Kinofilmen, denen es gelungen ist, mehr als nur eine aufgeblähte Adaption des zugrundeliegenden TV-Stoffes zu sein. Produzent/Drehbuchautor Chris Carter und Regisseur Rob Bowman ist es zudem gelungen, die erzählte Geschichte sowohl für Publikumsneulinge als auch für alte Serien-Hasen ergiebig und interessant zu machen - und gerade dieser Umstand zeichnet "Akte X: Der Film" als überdurchschnittlich gut gemachte Unterhaltungsware aus. Natürlich gibt es jede Menge Verbindungen zu den bisherigen "Akte X"-TV-Staffeln und dennoch ist das Ganze völlig eigenständig zu genießen. Gewohnt nebulös und unheimlich geht es hier um Aliens, Killerbienen und politische Vertuschungsaktionen, wobei Carter & Bowman durch einige Verweise auf jüngere US-Geschichte (z. B. das Bombenattentat in Oklahoma City) es durchaus auch verstehen, weitaus realere Ängste anzusprechen. Bis auf ein paar kostspielig aussehende Effekte und Szenerien ist der realtiv intime Inszenierungsstil der TV-Folgen mitsamt seinen Groß- und Detailaufnahmen beibehalten worden, was natürlich - neben den Hauptdarstellern - einen erheblichen Wiedererkennungswert beinhaltet. Mit Sicherheit dürfte dies nicht der letzte Ausflug von Mulder & Scully in die Welt der Lichtspielhäuser gewesen sein. Im Kino Panavision (2,35:1), auf Video cropped und auf DVD korrekt letterboxed. Mit David Duchovny, Gillian Anderson, John Neville, Martin Landau u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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