Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Als nach der Testamentseröffnung bekannt wird, daß lediglich Annabelle, die naive, junge Nichte des Millionärs Cyrus, alles erbt, schwebt die Blondine in Lebensgefahr, denn im Falle ihres Ablebens sieht das Testament andere Erben vor. Es kommt zu ersten Gewaltausbrüchen. Als dann auch noch ein entlaufender Irrer ums Haus schleicht, ist die Panik perfekt.

Diese fünfte Verfilmung des 20er-Jahre-Broadway-Erfolges ist zwar im Zuge der vielen sogenannten Mystery-Thriller entstanden, konnte aber von dem eher für seine Sexfilme bekannten Radley Metzger nicht entsprechend sicher auf Zelluloid gebannt werden. So schwankt der Film zwischen Parodie und Ernst und erreicht als Ergebnis keins von beiden. Lediglich die Szenen in der Folterkammer im Keller des Hauses sind in bester (S)exploitation-Tradition und bleiben dem Zuschauer in Erinnerung. Der Rest ist banaler Kriminalkram à la Agatha Christie. Die deutsche Fassung scheint gekürzt zu sein. Alternativtitel: „Die Katze und der Kanarienvogel“. Mit Honor Blackman, Michael Callan, Edward Fox, Wendy Hiller u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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