Das „Paragon“ ist einer jener Schuppen, in denen junge Mädchen zum Vergnügen der Gäste tanzen und strippen. So auch Shady. Eines Tages träumt Shady jedoch, eine Kollegin mit der Rasierklinge gemeuchelt zu haben. Prompt wacht sie neben der blutüberströmten Leiche auf…
Im Gegensatz zum ersten Teil („Stripped to Kill“, USA 1987, Regie: Katt Shea Ruben), der sich als lupenreiner Kriminalfilm entpuppte, wandelt das Sequel schon eher auf den Pfaden billiger (S)Exploitation, weil hier recht bunt gemischt brutale Morde, hübsche Mädchen und Hochglanz-Erotik präsentiert werden. Doch leider ist diese Roger-Corman-Produktion inhaltlich und handwerklich etwas dürftig ausgefallen, um eingefleischten Fans zu gefallen. So flacht der Film nach seinen interessanten ersten zehn Minuten, in denen einige obsessive sexuelle Motive und ein recht blutiger Mord verarbeitet werden, unheimlich ab und versandet letztendlich in einem oberflächlichen Katz-und-Maus-Spiel zwischen der träumenden Shady und dem wahren Mörder. Freddy Krüger läßt grüßen. Mit Maria Ford, Eb Lottimer, Karen Mayo Chandler, Birke Tan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin