Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

10.03.2013
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Review

von Frank Trebbin

„Die Welt endete in Chaos und Verderben. Doch Jahrtausende später hat sich das Königreich erhoben, bestehend aus zwei Stämmen, den Plaebianern und Huronen. Beide Stämme sind seit langen Jahren Feinde bis aufs Blut. Das Königreich ist in Gefahr, denn aus der Asche erhebt sich Sinasu, die Verkörperung des Bösen, die nun beide Stämme bedroht. Nur Kurupi, ein junger Hurone, der der Prophezeiung nach als einziger seines Stammes eine Chance gegen Sinasu hat, kann sich der Apokalypse in den Weg stellen.“ (Zitat Presseheft)

Wer da glaubt, aufgrund des kunstvollen Covers mit dem Dinosaurier so etwas wie ein Ray-Harryhausen-Vehikel des DV-Zeitalters entdeckt zu haben, der irrt gewaltig: „10.000 A.D. Black Pearl“ ist nur ein ziemlich großer Video-Müll, der so unterproduziert ist, dass es einem schon wahrlich leid tun mag. Die Handlung – soweit man das Aneinanderreihen von wirren Szenen mit (zumindest in der Pressefassung) unsynchronisierten Grunz-Gesprächen so überhaupt nennen darf – ist denkwürdig dünn und ergibt zu keiner Zeit einen richtigen Sinn. Bei den Actioneinlagen regiert der unfreiwillige Humor, doch so richtig ablachen kann man trotzdem nicht über einen Film, dem es an allen Ecken und Enden fehlt. Ach ja, ich vergaß zu erwähnen: und Dinos gibt es auch keine! Auf DVD letterboxed (1,78:1). Mit Julian Perez, Paul Gasteazoro, Russ Russo, Loukas Papas u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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