Aidan Breslin, Polizist in einer namenlosen Großstadt, bekommt es mit einer besonders grausamen Mordserie zu tun, bei der es bald Hinweise darauf gibt, dass die Täter als die vier Reiter der Apokalypse auftreten, die ihre Opfer darbringen, um die Hölle auf Erden einzuläuten. Natürlich gilt es, dies zu verhindern, doch irgendwie kommen Breslins Ermittlungen, die immer wieder sein Privatleben – er ist alleinerziehender Vater – negativ beeinflussen, nicht so richtig weiter...
Unzweifelhaft ist David Finchers „Sieben“ das große Vorbild für diesen düsteren Psycho- und Cop-Thriller, dessen Auflösung thematisch zwar hochinteressant ist aber leider völlig verschenkt wurde, zumal der unbefriedigte Zuschauer mit einigen Fragenzeichen auf den Stirnfalten nach Hause geschickt wird. Da wird man das Gefühl nicht los, dass seitens der Produktion irgendetwas gemauschelt wurde und der jetzt verfügbare „Horsemen“ nicht unbedingt Jonas Akerlunds finale Fassung war. So werden beispielsweise auch die Nebenstränge um Peter Stormare oder um die sinistre Webseite einfach fallen gelassen und später nicht wieder aufgenommen. Schade, denn wie gesagt: das Thema um gesellschaftliche Fehlentwicklungen und das Aufbäumen ihrer Opfer ist an sich mehr wert als nur Schlussakkord in einem soliden, leidlichen spannenden Fließband-Schocker zu sein. Bildformat: 1,85:1. Mit Dennis Quaid, Zhang Ziyi, Lou Taylor Pucci, Clifton Collins jr. u.a.
Anmerkung: 2010 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin