Boston, 1977. Die übel zugerichtete Leiche des Bruders von Ex-Cop Matt Sorenson wird im Fluß gefunden. Matt erfährt, dass der Tote Ärger mit dem korrupten Bau-Tycoon "Big Jim" Conway hatte und heizt diesem mächtig ein. Als zwei weitere Leichen gefunden werden, die die gleichen Todesspuren aufweisen, führen die Ermittlungen zu der Edel-Domina Francis Reed, die seit dem gewaltsamen Tod ihrer Mutter vor zwanzig Jahren etwas gestört ist und bei der Matts Bruder Kunde war...
"Extrem hart!". Mit diesen Worten umwirbt der deutsche Videoanbieter diese etwas krude geratene Mischung aus Polit-Krimi und Serienkiller-Filmchen, die meines Erachtens mächtig nach hinten losgegangen ist. Selbst der bislang versiert arbeitende Anthony Hickox hat es nicht geschafft, das mit lausigen Dialogen versehene, aus vielen losen Enden bestehende Drehbuch adäquat in eine spannende Inszenierung umzusetzen. So irrt sowohl der Held unserer Geschichte als auch der Zuschauer durch eine Szenerie aus oberflächlich-voyeuristischen Sado-Maso-Bildern, die für sich selbst betrachtet trotz ihrer Fülle nicht einmal jene Grausamkeit entfalten wie das Polaroid-Foto aus dem hier ebenso hofierten "Sieben". Zwei, drei üble Body-Props, die in der vorliegenden Pressecassette noch zur DF gehörten, lassen die eingangs genannten Werbeworte nicht ganz als leere Hülse erscheinen. Mit Dolph Lundgren, Danielle Brett, Richard Fitzpatrick, Kristi Angus u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin