Der Dolch einer uralten Hexe, ein gesuchtes magisches Kleinod, kursiert unter den Okkultismus-besessenen Kleinkriminellen von New York. Jetzt gerät es in die Hände von Carnby, der sich im wahrsten Sinne des Wortes die Hände daran verbrennt, denn nun ist – aus einer anderen Dimension kommend – besagte Hexe hinter ihm her, um ihr Eigentum zu fordern. Ein paar Geisterjäger stehen ihm zur Seite...
Mit dem ersten „Alone in the Dark“-Film, einem Dauerfeuer aus Shoot-Outs und Ich-hetze-durch-die-dunkle-Stadt-Action, hat hier dieser Hokuspokus wahrlich wenig zu tun, denn eine diesbezügliche Fortsetzung hätte ich mir anders vorgestellt. Für sich allein betrachtet ist diese Uwe-Boll-Produktion leidlich ok, fürs Genre nicht wirklich wichtig und für den Genre-Fan höchstens aufgrund der illustren Darstellerriege einen Blick wert. Die Handlung ist zwar etwas langweilig geraten und bietet in seinen Mummenschanz-Spezialeffekten nur Handelsübliches, doch immerhin ist das Ganze trashig genug, um die Unzulänglichkeiten einer B-Movie-Produktion geschickt zu übertünchen. Bildformat: 2,35:1. In kleinen Nebenrollen glänzen Danny Trejo, Michael Paré und P. J. Soles. Mit Zack Ward, Bill Moseley, Lance Henriksen, Ralf Moeller u. a.
Anmerkung: 2008 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin