Der Schönheitschirurg Dr. Larry Roberts gerät in den Verdacht, einige von ihm operierte Fotomodelle ermordet zu haben. Die wahren Täter sind jedoch in der High-Tech-Firma von John Reston zu suchen, die mit Hilfe von menschlichen Computer-Clones an der perfekten, den Zuschauer manipulierenden Fernsehwerbung arbeiten. Um die Computer-Modelle der Mädels perfekt zu machen, müssen die lebenden „Vorlagen“ sterben…
Spannender Science-Fiction-Thriller mit einem Hauch Horror, aber ohne das übliche Zukunfts- bzw. Utopie-Drumherum. Michael Crichton, der schon mit „Westworld“ einen Grenzfilm zwischen Horror, Science-Fiction und Action geschaffen hat, arbeitet stilmäßig in dieser Richtung weiter. So gibt es auch in „Kein Mord von der Stange“ Elemente aus allen möglichen Genres, die zusammen ein unterhaltsames, kurzweiliges Ganzes ergeben. Als reiner Thriller funktioniert der Film jedoch besser, denn als Kritik an einer immer ausuferndere Formen annehmenden Konsum-Werbung, die hier Aufhänger für die Handlung ist. Mit Albert Finney, James Coburn, Susan Dey, Leigh Taylor-Young u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin