Durch Zufall gerät eine besonders giftige, in Südamerika beheimatete Spinne in eine kalifornische Kleinstadt. Schnell vermehrt sie sich und es kommt zu ersten Todesfällen, die allerdings von dem alten Arzt der Stadt als Herzanfälle diagnostiziert werden. Erst Doktor Ross Jennings, ein zugereister junger Mediziner, erkennt die Bedrohung durch die Spinnen. Doch oh Pech, Jennings leidet unter Arachnophobie, einer beklemmenden Angst vor Spinnen…
Frank Marshalls Regiedebüt ist eine hochspannende, aber auch ziemlich witzige Tier-Horror- und Thriller-Mischung, die zu keiner Zeit langweilig oder vorhersehbar ist. Die Effekte um die Spinnen (sind sie echt oder nur animiert?) sind brillant und lassen wahre Gänsehautschauer über den Rücken laufen. Zudem ist der Film mit den bis dato noch eher unbekannten Darstellern gut und glaubwürdig besetzt. Großer Pluspunkt ist allerdings, daß es bei „Arachnophobia“ nicht nur um das reine Erzeugen von Horrorstimmung geht, sondern auch um die liebevolle Darstellung des idyllischen Kleinstadtlebens. Und genau da merkt man, daß Frank Marshall u.a. Produzent von „Gremlins“ war, denn die Parallelen in der Erzählweise sind unübersehbar. Fazit: „Arachnophobia“ ist perfekte Hollywood-Unterhaltung aus dem Hause Steven Spielbergs und bereitet dem Zuschauer ein Wechselbad aus Gruseln und Lachen. Auf Video Full-Screen, im TV letterboxed (1,77:1). Mit Jeff Daniels, Julian Sands, Harley Jane Kozwak, John Goodman u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin