Dem Wissenschaftler Doktor Paul Novotny ist es gelungen, mittels einer Apparatur in die Träume anderer Menschen einzudringen, um sie so von Neurosen zu befreien. Der junge Alex Gardner soll wegen seiner besonderen übersinnlichen Fähigkeiten als erster real in die Alpträume von Novotnys Patienten versetzt werden. Der durchtriebene Geheimdienstchef Bob Blair will diese Technik ausnutzen, um den US-Präsidenten, der eine höllische Angst vor einem Atomkrieg hat, in den Tod zu treiben und setzt dazu einen Agenten ein, der in die Träume des Staatschefs schlüpft. Alex entdeckt das Komplott und auf der Traumebene entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod…
Die Manipulierbarkeit des Menschen über sein Unterbewußtsein steht im Mittelpunkt des von Joseph Ruben inszenierten und mitgeschriebenen „Dreamscape– Tödliche Träume“, der gegenüber dem Gros des Genres mit einer intelligente Mischung aus Fantasy und Horror aufwartet. Die tricktechnisch aufwendige Umsetzung der alptraumhaften Traumszenen durch Craig Reardon macht dabei das eindeutige Zuordnen zum Horrorgenre einfach. Die spannende Handlung wird durch das souveräne Spiel der guten Besetzung, deren namhafte Darsteller für sich sprechen, unterstützt. Joseph Ruben, der ein paar Jahre später die „Stepfather“-Filmreihe mit seinem „Spur in den Tod II“ ins Leben ruft, gelingt hier eine auf vordergründige Weise perfekte Studie über menschliche Urängste und deren Bewältigung. Die deutsche Fassung auf Video ist geschnitten. Im TV uncut und letterboxed (1,56:1). Alternativtitel: „Höllische Träume“. Mit Dennis Quaid, Christopher Plummer, Max von Sydow, Kate Capshaw, Eddie Albert u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin