Die kleine Yacht einer illustren Reisegruppe zerschellt an den Felsen einer einsamen Insel der spanischen Antillen. Liz, ihr Verlobter Peter und andere können sich an den Stand retten und über Funk um Hilfe bitten. Doch bevor diese eintrifft ist am nächsten Morgen Peter verschwunden und eine Blutspur führt in Richtung Dschungel. Dort herrscht eine Brut von Waldmenschen, die, um ihre kannibalischen Triebe zu befriedigen, alles jagen, was nach Beute aussieht...
„The Tribe – Die vergessene Brut“ ist nicht mehr als ein billiger Z-Grade-Film, der im mondänen Gewand einer auf Hochglanz polierten Direct-to-Video-Produktion daherkommt. Auch wenn es von den Drehorten her eher karibisch-exotisch zugeht (gefilmt wurde das Ganze in Puerto Rico), so folgt doch Jörg Ihles Schwamm-drüber-Filmchen unweigerlich den Gesetzen des Backwoods-Subgenres (abgeschmeckt mit zwei, drei „Predator“-Motiven), ohne jedoch deren eigentümliche Atmosphäre zu kopieren. Für treue Trash-Fans bietet der trotz aller Mankos recht kurzweilige Streifen noch nervige Dialoge, die natürlich allesamt in der dünnen Exposition verbraten werden, und jede Menge hölzern-steife Auftritte von Möchtegern-Schauspielern. Erklärungen werden ebenso wenig geliefert wie ein logischer Schluß. Hauptsache, Herr Ihle hatte seinen Spaß. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Juwel Stalte, Justin Baldoni, Marc Bacher, Nikki Griffin u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin