Franks Bewertung

starstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


782 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

London. Der Amerikaner Tom Penderel verspricht dem exzentrischen Casper Femm, ihm ein Auto auf seinen Landsitz zu überführen. Dort angekommen, muß Tom feststellen, daß Casper inzwischen das Zeitliche gesegnet hat. Der Rest der Femms ist eine ziemlich merkwürdige Familie, die unter einer alten Testamentsregelung zu leiden hat: Sie alle dürfen das Haus nicht verlassen. Wegen eines Unwetters muß Tom im Landhaus übernachten und schlittert so in eine bizarre Mordserie hinein…

William Castles Remake des gleichnamigen Schwarzweiß-Klassikers von 1932 kommt nicht einmal annähernd an das Original heran, denn es gibt weder etwas richtig Gruseliges noch wirklich etwas zum Lachen. Gags und Gänsehaut kann man also getrost vergessen. Wo ist nur Castles bizarrer Humor geblieben (vgl. „Das Haus auf dem Geisterhügel“)? So ist „Das alte finstere Haus“ nicht gerade die beste Arbeit des ansonsten für seine Publikumswirksamkeit bekannten Regisseurs/Produzenten geworden. Die gezeichnete Titelsequenz stammt übrigens aus der Feder des Cartoonisten Charles Addams. Mit Tom Poston, Fenella Fielding, Robert Morley, Janette Scott u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme