Laval Blessing (Typus: langhaariger Penner) ist Führer einer geheimen satanischen Sekte. Als mehrere Mitglieder seiner Gruppe grausam ermordet werden, stößt der untersuchende Kriminalbeamte Frazetta auf die Spur des Teufelskultes. Es kommt zur Konfrontation Gut gegen Böse.
Laut dem „Phantom of the Movies“ ist dies ein legendenumwobener Streifen, der seinesgleichen sucht. Dies mag sicherlich stimmen, doch leider kann auch der objektivste Zuschauer das nicht nachvollziehen. „Fluch der Dämonen“ ist ein lachhaftes Horrorfilmchen, welches jenseits aller bekannten Grenzen des guten Geschmacks und der cinematografischen Regeln abgedreht wurde. Der Film ist so mies, daß selbst Trash-Fans hier erschaudern werden. Stilistisch arbeiten die Regisseure Jackson und Younkins so feinfühlig, wie einst Idi Amin seine Staatsgeschäfte führte. Die wirklich schlimme deutsche Synchronisation reißt diesen Billigstreifen so richtig runter und verstärkt den bisher nicht gerade positiven Eindruck. Inhaltlich bietet der Film „endlich die ganze Wahrheit über Dämonen“ (so zumindest ein Spruch auf dem deutschen Videocover), was bedeutet, daß man hier mit einer losen Aneinanderreihung von Hippieorgien, schlechten Masken und blöden Kneipenschlägereien konfrontiert wird. Mit Ron Hively, Christmas Robbins, Susan Bullen und (man glaubt es kaum) Gunnar Hansen.
© Selbstverlag Frank Trebbin