Ein südafrikanischer Fischerort wird unvermittelt von unzähligen Haifischattacken heimgesucht. Der Biologe Steven McCray kommt, nachdem sein Freund Marc einem solchen Angriff zum Opfer gefallen ist, in das Städtchen, um selbst Ermittlungen anzustellen. Er findet schließlich heraus, daß die Haie durch bio-phamazeutische Experimente, die der Forscher Miles Craven betreibt, so aggressiv geworden sind. Hinter dem Ganzen steckt der ortsansässige korrupte Banker, der natürlich viele Dollars wittert.
Und hinter "Shark Attack", dessen Videocover wie eine reißerische Momentaufnahme eines "Der weiße Hai"-Derivats aussieht, verbirgt sich (leider!?) nur ein konventioneller Abenteuerstreifen mit Tier-Horror-Einlagen und Mad-Scientist-Motiven. Daß das Ganze eh auf ein eher jugendliches und vor allem weibliches US-Publikum zugeschnitten wurde, sieht man schon alleine daran, daß der smarte Zahnpasta-Lächeln-Boy Casper van Dien die Hauptrolle übertragen bekommen hat. Dennoch macht "Shark Attack" innerhalb der von ihm selbst gesteckten Grenzen relativen Spaß, denn der Film ist nicht unflott inszeniert worden. Fazit: Mainstream-Unterhaltung ohne Einschränkungen, aber auch ohne jedweden Sinn. Auf Video letterboxed (1,85:1). Des weiteren mit Ernie Hudson, Bentley Mitchum, Jennifer McShane u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin