Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Scott und Tony Nelson sind beide Physiker. Als Tony Scott die Freundin ausspannt, sieht dieser rot und will sich an seinem Bruder rächen. Hierzu dringt er in dessen Labor ein, um die Anlage, an der Tony gerade arbeitet, zu zerstören. Scott ist jedoch von Tonys Arbeit –es geht um die Durchdringung fester Materie– so begeistert, daß er ein Selbstexperiment durchführt. Zwar ist Scott danach in der Lage, durch Wände zu gehen, doch läßt ihn diese Fähigkeit auch rasend schnell altern. Um den Prozeß zu stoppen, muß Scott anderen Menschen die Lebenskraft „aussaugen“…

Wie man unschwer erkennen kann, ließ sich Tobe Hooper von diesem banalen Mad-Scientist-Spuk inspirieren und verwendete die „Aussauge“-Szenen für seinen „Lifeforce– Die tödliche Bedrohung“. Ansonsten bleibt „Der 4-D-Mann“ ohne weitere Bedeutung für das Genre, denn dazu ist Irvin S. Yeaworths Film zu unbedarft gemacht. Das geringe Budget macht sich vor allem in der minimalen Ausstattung bemerkbar, denn die Handlung findet nur an drei verschiedenen Orten statt (Labor, Wohnung und Büro). Dank der kräftigen bonbonfarbenen Fotografie ist „Der 4-D-Mann“ heute als Trash-Produkt seiner Zeit durchaus zu genießen. Mit Robert Lansing, Lee Meriwether, James Congdon, Robert Strauss u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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