Eine Frau, die sich an nichts mehr erinnern kann, wacht in einer Totenhalle auf, erlebt den Mord an einem alten Mann und wird fortan von einem Killer mit Chrom-Totenkopf-Maske gejagt. Dieser hat zudem noch eine Mini-Kamera auf der Schulter, mit der er seine Untaten filmt. Auf ihrer Flucht gerät die Frau in die Obhut eines gewissen Tucker und zusammen geht es über Stock und Stein, bis ihnen schließlich der Killer gegenüber steht...
Ohne großes Federlesen ist man mittendrin in der Handlung und so präsentiert sich „Laid to Rest“ als spielfilmlanges Slasher-Film-Finale, bei dem ständig auf grausamste Weise getötet und die Jagd nach dem vermeintlich letzten Opfer regelrecht zu Tode zelebriert wird. Und da das alles mit ziemlich blutigen Gore-Effekten unterlegt ist (die DF ist allerdings mal wieder geschnitten), kommt einem Robert Halls Film wie ein Bewerbungsvideo eines F/X-Künstlers vor. In diesem Falle ist das Ganze auch noch dadurch besonders süffisant, weil dieser Latex-Zauberer hier ein Mann namens Porn ist, der durch sein Handwerk auch prompt „Laid to Rest“ wie einen Torture-Porno aussehen läßt. Nomen est omen. Ansonsten gilt: Durch den eher im Low-Budget-Bereich angesiedelten DV-Einsatz hat dieser aus Motiven von „Maniac“ bis hin zu „Saw“ zusammengestoppelte Slasher eine recht sterile Atmosphäre und ist insgesamt betrachtet doch nur Mittelmaß. Schade drum. Bildformat: 1,78:1. In Nebenrollen: Richard Lynch und Lena Headey. Des weiteren mit Bobbi Sue Luther, Kevin Gage, Sean Whalen u. a.
Anmerkung: 2009 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin