Einem Teich ensteigt kein Geringerer als Satans Abgesandter, um eine Reihe von Sündern (hierbei handelt es sich um sechs ehemalige Studenten/Studentinnen, die ein feuchtfröhliches Klassentreffen feiern) in einem US-Städtchen zu bestrafen. Nachdem alles getan ist, schreitet der „Redeemer“ wieder in seinen Teich und ist verschwunden.– „The Redeemer“ ist ein lausiger Schnellschuß, der sich in die Kette der Teufelsfilme reiht. Regie, Niveau und schauspielerische Leistungen haben Mühe, den Durchschnitt zu erreichen. So auch der Drehbuchautor, der die Handlung nur mit Müh und Not auf Spielfilmlänge gebracht hat. Bemerkenswert ist dann auch eher die heuchlerische Moral des Films, die jede, auch noch so geringe Normabweichung vom Ethos der Middle Class als Sünde stempelt, deren Strafe buchstäblich vom Teufel noch auf der Erde geahndet wird. Mit Michael Hollingsworth, Damien Knight, Gyr Patterson, Nick Carter u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin