Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein Hippie namens Moon (eindeutig als Manson-Verschnitt zu identifizieren) versammelt einige Gleichaltrige um sich, läßt sich als Messias feiern und veranstaltet mit ihnen Sexorgien. Als sie zur Party einer Hollywood-Schauspielerin als Vorzeigeobjekte der Subkultur eingeladen werden, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Moon beschließt, an der dekadenten Gesellschaft ein Exempel zu statuieren. Es kommt zum „Hollywood Massaker“.

Der Film ist eine lockere Bearbeitung des tatsächlich stattgefundenen Mordes an der Schauspielerin Sharon Tate durch Charles Manson und seine „Familie“. Somit kann man Bob Roberts (S)Exploitation-Streifen durchaus als Vertreter des True-Crime-Cinemas bezeichnen. Der Film selbst ist nicht so interessant, wie die Geschichte, die er erzählt. Zu der technisch minderbemittelten Machart gesellt sich noch die deutsche Synchronisation, die teilweise nicht stimmt, denn es werden Dialoge unterlegt, zu denen auf der Leinwand keine Lippenbewegungen stattfinden. Die dilettantischen Sexszenen, die einen Großteil der Handlung bestimmen, werden nur noch von den kuriosen, in der deutschen Fassung offensichtlich gekürzten Horrorsequenzen übertroffen, die das Ende von „Hollywood Massaker“ zieren. Produktionsmanager dieses Trash-Produktes ist Lloyd Kaufman (heute Troma-Eigner). Alternativtitel: „Der Satan“ und „Die Nacht des Terrors“. Mit Troy Donahue, Talie Cochrane, Mark Curran, Francine Middleton u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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