ommer 2005: Der Hurricane Katrina wütet im Südosten der USA und hinterlässt eine Schneise des Todes und der Zerstörung. Bei den Aufräumarbeiten wird unter den zahlreichen Opfern ein Polizist entdeckt. Schon bald stellt sich heraus, dass er nicht Katrina zum Opfer fiel, sondern ermordet wurde. Die Ermittlungen führen seinen ehemaligen Partner Andy Devereaux in die düsteren Abgründe der Unterwelt von New Orleans … (Zitat Presseheft)
„Streets of Blood“ ist ein zu Beginn stark an „Hard Rain“, später in seiner hyper-realistischen Shot-on-Video-Optik eher an Michael Manns „Miami Vice“ erinnernder Actionfilm, der gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt: Zum einen gibt er den ehemaligen Top-Stars Val Kilmer (auf dem Weg zu einer Körperfülle à la Steven Seagal!) und Sharon Stone Gelegenheit, sich ihre Brötchen zu verdienen, zum anderen will er einfach nur zur Sättigung des Videomarktes beitragen – nicht mehr und auch nicht weniger. So ist der Alles-Seher unter uns auch wahrlich nicht böse darüber, dass „Streets of Blood“ nicht wirklich etwas Neues bietet und einem die Story fast schon eher wie eine langgezogene Folge einer x-beliebige TV-Cop-Serie vorkommt. Wer sich also an der etwas stilisierten Machart nicht stört, der wird angesichts der vielen blutigen Shoot-Outs und der fast schon liebgewonnenen formelmäßigen Handlung um gute Cops und böse Cops sein genregemäßes Gefallen finden. Ansonsten: eher uninteressant. Bildformat: 1,78:1.
Anmerkung: 2009 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin