Mara, eine Tänzerin, wird zufällig Zeugin eines Mordes. Ironischerweise hat die junge Frau den Täter aber nicht gesehen, sondern nur gehört. Trotzdem wird sie von ihm erbarmungslos gejagt. Während der untersuchende Polizist den Fall von hinten aufräufelt, gibt es noch mehr Tote. Allesamt haben etwas mit dem ersten Opfer zu tun…
Antonio Bidos Film ist einer von den vielen ähnlich konzipierten Thrillern, die seit „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“ die italienische Studios verlassen haben. Gerade in den genüßlich ausgetretenen Mordszenen beweist sich die Nähe zu Dario Argentos Giallo-Klassiker. Doch damit haben sich die Parallelen auch schon erschöpft, denn der Rest von „Stimme des Todes“ ist ziemlich langweilig und unspektakulär. Unterlegt ist das Ganze mit etwas deplaziert wirkender Beat-Gitarrenmusik. Fazit: „Stimme des Todes“ ist typischer 70er Jahre Schrott. Auf Video letterboxed (1,66:1). Mit Corrado Pani, Paola Tedesco, Franco Citti u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin