Dr. Jane Tiptree von der EUNICE Corporation hat es geschafft, aus Hühnergenen Dinosaurier zu klonen. Leider läuft das Experiment dergestalt fehl, daß einige Sauriereier vorzeitig platzen und die Brut entkommen kann. Etwa zur gleichen Zeit verbünden sich der Alkoholiker „Doc“ Smith und die Tierschützerin Trush, um das Geheimnis der verrückten Wissenschaftlerin zu lüften. Die inzwischen herangewachsenen Saurier beißen sich durch die Bevölkerung des Landstrichs…
Und wieder einmal gehört Produzent Roger Corman zu denjenigen, die schnell einen Trend erkennen und hurtig nachziehen. Steven Spielberg gab mit „Jurassic Park“ die Melodie vor, und der gute Roger läßt Adam Simon mit „Carnosaurus“ danach tanzen. Es ist eine Gore-Polka daraus geworden. Trotz des an den Tag gelegten Tempos und einiger heftiger Splatterszenen kommt aber dennoch etwas Langeweile auf, was an der hanebüchenen Geschichte liegt, die da locker-flockig erzählt wird. Manche Details sind dann einfach zu absurd, um akzeptiert werden zu können (z.B. die von Frauen ausgebrüteten Sauriereier!). Tricktechnisch (F/X by John Carl Buechler) bleibt „Carnosaurus“ weit hinter dem Spielbergschen Original zurück. Die deutsche Fassung ist cut. Mit Diane Ladd, Raphael Sbarge, Jennifer Runyon, Clint Howard u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin