Franks Bewertung

starstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


1.604 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Dick reist mit seiner Schwester Jessica und deren Freund Kevin nach Rio de Janeiro. Des Nachts beobachtet Dick eine Voodoo-Zeremonie, in deren Verlauf er ohnmächtig wird. Am nächsten Morgen wacht er verstört auf. Seine Mitreisenden registrieren zwar, daß sich Dick merkwürdig benimmt, doch messen sie diesem Umstand keine Bedeutung bei. Auf einer alten Kaffeeplantage vollzieht Dick ein schwarzmagisches Ritual, und die Gräber der vor vielen Jahren getöteten Sklaven öffnen sich…

Ganz so schlimm wie „Gates of Hell“ ist „Black Zombies“ ja nicht geworden, aber an Einfallslosigkeit seitens des Skripts und Dummheit seitens des Teenie-Kanonenfutters bleibt auch dieser Schnellschuß des Italieners Umberto Lenzi nichts schuldig. Gerettet wird das Ganze nur durch ein paar blutige Spezialeffekte, die an die guten, alten Splatter-Zeiten erinnern, in denen die Herren Fulci und Deodato noch so richtig rumsauen konnten. Kein Wunder also, daß „Black Zombies“ trotz seines Voodoo-Subplots eher an „Woodoo– Schreckensinsel der Zombies“ als an „Die Schlange im Regenbogen“ erinnert. So ungeniert trivial sich der Film gibt, so spaßig-trashig ist er auch. Ergebnis: für einen Sechser-Pack Bier gerade gut genug. Mit Keith Van Hoven, Joe Balogh, Sonia Curtis, Philip Murray u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme