Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Rund um Leeds geht weiter ein Mädchenmörder um, auf dessen Konto man mittlerweile 12 Opfer wähnt. Der innerhalb der Polizei ziemlich unbeliebte Chief Inspector Peter Hunter wird gerufen und findet auch heraus, dass nicht alle Taten diesem einen Täter, den man den Yorkshire Ripper nennt, zuzuschreiben sind. Spuren führen zurück zu den Ereignissen 1974 um Eddie Dunford und für Hunter direkt in den Tod...

Ibwohl es standesgemäß Mittelteile einer Trilogie immer am schwersten haben (vgl. „Matrix“), so ist doch „Yorkshire Killer 1980“ gegenüber seinem einfach nur trist daherkommenden Vorgänger ein Schritt in die richtige Richtung. Optisch viel glatter und umgänglicher gestaltet, gewinnt Teil 2 von James Marsh durchaus an Fahrt, betritt stellenweise die Pfade handelsüblicher Thriller-Ware, bleibt aber schlußendlich weiter am realistisch-düsteren Grundthema kleben: die Polizei „im Norden“ hat kein wirkliches Interesse, wer der grausame Serienmörder ist. Die losen Fäden aus „... 1974“ werden ebenso lose weitergereicht, was zumindest gespannt macht auf „... 1983“. Im TV und auf DVD (Alternativtitel: „Red Riding: 1980“) 16:9 und letterboxed (2,35:1). Mit Paddy Considine, Jim Carter, Warren Clarke, Sean Harris u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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