Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Yorkshire 1974. Der junge Journalist Eddie Dunford kehrt aus London in seine alte Heimat in der nördlichen Provinz zurück. Als dort ein junges Mädchen grausam ermordet wird, glaubt Eddie, einem Serienmörder auf der Spur zu sein. Seine Ermittlungen führen ihn nicht nur zu dem schmierigen Lokalpolitiker John Dawson sondern lassen ihn auch in die Mühlen des durch den Irlandkonflikt aufgeheizten Polizeistaat geraten. Da kommt ein Freund auf mysteriöse Weise um...

„Yorkshire Killer 1974“ ist der Beginn einer Thriller-Trilogie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in bester britischer Krimi-Tradition auf düster-bedrückende Weise ihre Geschichte(n) zu erzählen. Und genau das ist die Krux an der Sache, denn frei nach dem Motto „no thrill just drama“ zeigt uns Julian Jarrold die Jagd nach dem Serienmörder nur am Rande und fokussiert dafür seine ganz im Stil der 1970er Jahre gewandete Inszenierung (nicht umsonst erinnern Details auch an „Uhrwerk Orange“ und „Taxi Driver“) auf die Darstellung der Trostlosigkeit der nordenglischen Arbeiterklasse. Da verliert man als Genrefan schon mal schnell die Geduld und selbst das überraschende Ende macht aus „Yorkshire Killer 1974“ nicht unbedingt einen besseren (Unterhaltungs)Film. Fazit: irgendwie zwischen den Stühlen. Im TV und auf DVD (Alternativtitel: „Red Riding: 1974“) 16:9. Mit Andrew Garfield, Sean Bean, Warren Clarke, Rebecca Hall u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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