Franks Bewertung

starstarstarstar / 8

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

George, ein junger Engländer, will sich auf dem Lande ein paar Tage erholen. Aus dem Urlaub wird jedoch ein Horrortrip, als lebende Tote aus ihren Gräbern steigen, um sich von Menschenfleisch zu ernähren. George findet heraus, daß eine zu landwirtschaftlichen Zwecken eingesetzte Strahlenmascine die Ursache dieses Phänomens ist. Ein verstockter Kommissar hält George für schuldig, die bisher begangenen Morde getan zu haben, und tötet ihn.

Diese spanisch-italienische Produktion ist eines der besten „Die Nacht der lebenden Toten“-Rip-Offs, die bisher zu sehen waren. In eindrucksvollen und für die Herkunftsländer nicht alltäglichen, atmosphärisch dichten Bildern wird hier inhaltlich ein Remake des 68er-Romeros erzählt, wobei die Darstellung der Zombie-Umtriebe weitaus deutlicher und „realistischer“ ausgefallen ist. So sind zumindest in der OF (ca. 20 Sekunden länger) krude und sehr harte Splatterszenen zu bewundern, die jeden Hardcore-Fan zufriedenstellen. Das bewußt auf das Vorbild anspielende Ende –Polizei erschießt den Helden– wird auf grausame Weise weitergesponnen und gerät so zum heimlichen Höhepunkt von „Invasion der Zombies“. Regisseur Jorge Grau hat hier mit stilsicheren Mitteln bewiesen, daß auch mediterrane Horrorfilme durchaus mehr als oberflächlich sein können. Die deutsche Fassung ist letterboxed (1,7:1) und neben den o. g. Schnitten noch um das Fehlen der Endcredits kürzer (zusätzlich 68 Sekunden). Alter Kinotitel: „Das Leichenhaus der lebenden Toten“. Mit Ray Lovelock, Arthur Kennedy, Christine Galbo, Rita Howard u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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