Frauenmörder Daniel lebt seit sechs Jahren in einer geschlossenen Anstalt. Seine Mutter, die an Daniels Trieben nicht ganz unschuldig ist, bringt es fertig und läßt Zwillingsbruder Ralf mit Daniel die Rollen tauschen. So wieder in Freiheit, schnappt sich Daniel Ralfs Freundin Julia, fährt mit ihr nach Mallorca und beginnt dort, sich merkwürdig zu verhalten...
Unglaubwürdig bis in die Haarspitze, so präsentiert sich einem „Die Sünde der Engel“, ein deutscher TV-Made-Psychothriller, der als spannungsloses Drama dahinplätschert und jedwede Genreregeln mißachtet. Die biedere Inszenierung durch Wolf Gremm und das hölzerne Spiel der illustren Besetzung weisen dann zusätzlich auf die Tatsache hin, daß man hier ganz und gar alles irgendwie verschenkt hat. Die einzige Sünde an dem Film ist, daß man ihn überhaupt auf die Beine gestellt hat. Im TV matted (1,78:1). Mit Gudrun Landgrebe, Jens Eulenberger, Gabi Gottschalk, Hans-Peter Hallwachs u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin