Durch eine düstere Vorahnung beim Einchecken zu einer Klassenreise nach Paris rastet der Schüler Alex aus und muß mit sieben anderen das Flugzeug verlassen. Als die Maschine kurz nach dem Start tatsächlich explodiert, hält man Alex nicht nur für einen eventuell schuldigen Bombenleger sondern auch für ein Monstrum, das in die Zukunft blicken kann. Dies kuliminiert schließlich in einen schieren Alptraum, als ein Überlebender nach dem anderen bei freakigen Unfällen getötet wird. Alex kommt dahinter, dass er durch seine Vorahnung dem Tod einen Strich durch die Rechnung gemacht und dieser nun darauf aus ist, sein Plansoll zu erfüllen. Zusammen mit der Schülerin Clear versucht Alex, den Tod auszutricksen...
Meist dann, wenn sich die Rollennamen wie das Branchenfernsprechbuch längst vergangener Horrorfilmzeiten lesen (z. B. bei "Die Nacht der Creep"), darf der Zuschauer auf einige Inside-Jokes hoffen, die den von-Fan-zu-Fan-Aktionismus bedienen und für Kurzweil sorgen. So auch hier: Bei "Final Destination" haben sich die beiden "Akte X"-Autoren Glen Morgan (Drehbuch) und James Wong (Regie) zusammengetan, um die ironische Selbstbeweihräucherung der "Scream"-Trilogie noch zu toppen. So ist aus ihrem Teenager-in-Angst-Streifen ein recht intelligent gemachter Genrevertreter geworden, der all die Gelacktheit der Wes-Craven-Filme vermissen läßt und dadurch weitaus charmanter wirkt. Kein Zahnpastalächeln vergällt einem den Spaß an "Final Destination" und kein hipper Soundtrack verkleistert die Spannung, die da stetig gesteigert wird. Gängige Versatzstücke der kürzlich wiederbelebten Slashermovies vermißt man hier übrigens auch – was einmal wieder beweist, dass der Tod nicht immer wie in "Freitag der 13." oder "Halloween" personifiziert sein muß. Mit Devon Sawa, Ali Carter, Kerr Smith, Kristen Cloke u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin