Franks Bewertung

starstarstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Professor Carl Maia hat im brasilianischen Regenwald die skelettierte Hand eines unbekannten Wesens gefunden. Man rüstet eine Expedition, die nach weiteren Funden Ausschau halten soll. Dabei begibt man sich auch in die „schwarze Lagune“, einem Ort, von dem die Eingeborenen behaupten, daß es dort spukt. Und richtig: Eine Art Kiemenmensch taucht auf und versucht, sein Revier zu verteidigen. Auf Expeditionsmitglied Kay Lawrence hat es das Monster allerdings aus ganz anderen Gründen abgesehen…

Wie dereinst „King Kong und die weiße Frau“ ist auch „Der Schrecken vom Amazonas“ eine immer wieder gut anzusehende Mischung aus exotischem Abenteuer und handfestem Horror. Daß die unterschwellig erotischen Szenen zwischen dem Monster und der Heldin das Beste am ganzen Skript waren, erkannte auch Jack Arnold, und ließ deshalb dieser Armour Fou freien Lauf. Da wird seitens des Kiemenmenschen gebalzt was das Zeug hält, und Kay Lawrence darf so richtig herumkreischen. Bei so viel Leidenschaft vergißt man dann auch glatt, daß das Gummikostüm des Monsters doch recht einfach gemacht ist. Berühmtheit erlangte „Der Schrecken vom Amazonas“ jedoch dadurch, daß es einerseits jede Menge aufwendiger Unterwasseraufnahmen zu sehen gibt, und andererseits noch dazu in 3-D. Leider findet man heute kein Kino mehr, welches diesen Klassiker des stereoskopischen Films in dieser Fassung spielt. Mit „Die Rache des Ungeheuers“ entstand ein Jahr später eine Fortsetzung. Mit Richard Carlson, Julia Adams, Richard Denning, Antonio Moreno und Ricou Browning als schwimmende Kreatur.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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