Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In der Zukunft. Elf Jahre, nachdem der Einschlag eines Meteors die Erde zu einer Wüstenei machte, ist Wasser kostbarer als Gold geworden. Rebecca, eine rotzfreche Punkerin, gerät in die Fänge der „Water & Power Company“, einem Konzern, der die Staatsmacht ersetzt hat. Sie wird gezwungen, das Lager der Känguruh-Menschen auszuspionieren, die sich als eine Art Untergrundbewegung zusammengeschlossen haben. Der Chef der „Water & Power“ ist ein fieser Bio-Droid, der auch schon mal das Wasser aus dem Körper seiner Untergebenen abzapft…

„Tank Girl“ ist eine grell-bunte Realverfilmung eines bekannten Comicbooks, welches bekannt dafür ist, nicht gerade sehr zimperlich mit Gewalt umzugehen. Rachel Talalay, die durchaus die Intention hatte, dies in ihrer Adaption auch rüberzubringen, wurde von Seiten der Produzenten (u. a. Pen Densham („Der Kuß“)) derart an die Kandare genommen, daß es zum einen für eine FSK-16-Freigabe reichte und zum anderen zu einem Flop auf der ganzen Linie. Selten stürzte nämlich eine Major-Produktion so schnell an der Kinokasse ab. In Erinnerung werden ein paar freche Sprüche und die Maskeneffekte der Känguruh-Menschen bleiben. Mehr nicht. Auf Video letterboxed (2,21:1). Mit Lori Petty, Malcolm McDowell, Ice-T, Naumi Watts u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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