Cyrus Zorba erbt von einem Onkel, der sich zu Lebzeiten mit Okkultismus beschäftigte, ein Haus, in das er mit Frau und Kind einzieht. Bei einem Spiel mit einem Hexenbrett offenbart sich, daß das Haus von dreizehn Geistern bewohnt wird. Dies ist ein Umstand, der den Zorbas überhaupt nicht gefällt, denn schon bald machen sich die Geister bemerkbar…
Von der etablierten Kritik schnell als läppischer Routinehorror abgehakt, entdeckt der aufmerksame Zuschauer hinter diesem William-Castle-Streifen eines seiner üblichen, mit viel Liebe hergestellten Gimmick-Vehikel. Diesmal ist es eine Art 3-D-Verfahren, welches es ermöglicht, das Kinopublikum mehr oder weniger aktiv an der Handlung zu beteiligen. Mit einem sogenannten „Geister-Gucki“ kann man nämlich entweder die Geister sehen oder aber sie verschwinden lassen. In Deutschland war „Das unheimliche Erbe“ dank der 3-D-Flaute kein Erfolg beschieden, in den USA hingegen erfreut sich der Film bis heute noch einiger Beachtung in Fan-Kreisen. Der Besprechung liegt die US-Videofassung zugrunde, die jedoch der dreidimensionalen Effekte beraubt ist. Mit Donald Woods, Rosemary de Camp, Jo Morrow, Charles Herbert u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin