In naher Zukunft herrscht die allmächtige „Life Corporation“ über das Leben in den USA. Einige wenige Untergrundkämpfer revoltieren gegen den Konzern– allerdings bislang ohne Erfolg. Als der Kriminelle André Fuller von einem Exekutivkommando der „Life Corporation“ geschnappt wird, projiziert man seine Seele in den Körper der vor kurzem ermordeten Josette. Dieses Experiment ist die Vorstufe zu einem ungeheuerlichen Unternehmen: „Life“-Vorstandsmitglied Bradden will nämlich auf diese Weise die gesamte überaltete Chefetage „verjüngen“…
Obwohl das Drehbuch von Allan A. Goldstein ein paar recht interessante Ansatzpunkte besitzt, werden diese weder so richtig vertieft noch eventuell problematisiert. Ähnlich wie in den „Shadowchaser“-Filmen geht es nämlich auch in „Memory Run“ mehr oder weniger nur um eine vordergründige Ansammlung von blutigen Schießereien und pyrotechnischen Trickszenen. Der Science-Fiction-Plot mit Frankenstein-Variante scheint nur Mittel zum Zweck gewesen zu sein. Wer sich daran allerdings nicht stößt, der wird „Memory Run“ als gut gemachte B-Movie-Unterhaltung zum Feierabend empfinden. Mit Saul Rubinek, Karen Duffy, Matt McCoy, Barry Morse u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin