Ray und Bob Perkins, zwei entflohene Schwerverbrecher, dringen in das Haus von Staatsanwalt Davenport ein, der sie vor Jahren ins Gefängnis brachte. Die beiden Brüder wollen grausame Rache nehmen und beginnen, den Mann und seine Familie zu terrorisieren. Trotz einiger Fluchtversuche, die allerdings scheitern, scheint die Nacht des Schreckens kein Ende zu nehmen. Doch Tochter Megan gibt nicht auf und spielt die zwei Knackis gegeneinander aus…
Gary Winicks Brutalo-Reißer präsentiert dem Zuschauer eine Geschichte, die seit Wes Cravens „Mondo Brutale“ zum Standard des Genres geworden ist. Und gerade weil die Story von „Curfew…tödliche Rückkehr“ so vorhersehbar ist, kann man sich ganz auf die Dinge konzentrieren, die da passieren. Daß das Ganze nicht unbedingt glänzend geworden ist, liegt allerdings an vielen Dingen. Zum einen haben die unbekannten Darsteller, die sich zugegebenermaßen redliche Mühe geben, mit einigen haarsträubenden Dialogen zu kämpfen. Zum anderen wird man das Gefühl nicht los, daß die ausgetauschten Brutalitäten nur modisch aufgebauscht sind, um „Curfew…tödliche Rückkehr“ ein wenig aus dem üblichen Psychothriller-Einerlei zu heben. Fazit: zwiespältig. Alternativtitel: „Curfew– Die Ausgangssperre“. Mit Kyle Richards, Wendel Wellman, John Putch, Jean Brooks u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin