Dies ist die Geschichte zweier Schwestern, Justine und Juliette, die getrennt voneinander ihres Weges gehen: Die eine auf dem Pfad der Tugend, die andere über Leichen. Justine wird während ihrer Leidenstour gefoltert, vergewaltigt und beinahe hingerichtet, bis sie von ihrer Schwester errettet wird, die sich bis zur Mätresse des Premierministers „hochgedient“ hat.
Schlecht gemachter Sexfilm, der wohl als Sittenspiegel längst vergangener Zeiten funktionieren soll. Von der de Sade’schen Vorlage ist wenig zu spüren, und so ist man eigentlich –bei dem Regisseur– doch sehr enttäuscht, wenn nur verschämte Blicke auf blanke Busen zu verzeichnen sind. Richtig zur Sache geht es eigentlich nur kurz: In der Sequenz mit Jack Palance als irrer Sektenführer wird gepeinigt und gepeitscht, was das Zeug herhält. Der Rest ist langweilig und nervtötend. Da kann auch Klaus Kinski in der Rolle des berühmten Marquis nichts retten. Ach ja, als Horrorfilm ebenso gruselig wie die Lottozahlen. Mit Klaus Kinski, Romina Power, Maria Rohm, Horst Frank u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin