Der Okkultist Carlo Lombardi hat sein Medium Andrea fest in der Hand und ist in der Lage, durch sie ein todbringendes Monster aus den Tiefen des Ozeans heraufzubeschwören. Er läßt das Monster wahllos töten, nur um seinen eigenen Ruf als der Mann, der in die Zukunft blicken kann, zu etablieren. Ein reicher Gönner finanziert ihm ein publikumsträchtiges Medienspektakel, dessen Wirkung sich nur der junge Ted, der sich in Andrea verliebt hat, entziehen kann. Ted stellt Lombardi eine Falle.
Edward L. Cahn, der sonst nicht gerade zu den ruhmreichsten seiner Zunft gehört, hat mit „Geschöpf des Grauens“ einen ansehnlichen B-Horror-Streifen geschaffen, der sich auf interessante Weise mit Hypnose und Seelenwanderung beschäftigt. Darüber hinaus wird hintergründig die Manipulierbarkeit des Menschen durch die Presse kritisiert. Ok, das hebt diesen billig produzierten Gruseler nicht gerade in die Hall of Fame, aber immerhin wird hier einiges mehr problematisiert als in vergleichbaren anderen Filmen jener Zeit. Als Trash-Movie ist „Geschöpf des Schreckens“ schon wegen des lachhaften Monsterkostüms schwer unterhaltsam. Mit Chester Morris, Maria English, Tom Conway, Cathy Downs u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin