Eine kleine Gruppe unter der Führung von Professor Taylor dringt auf ihrer Entdeckungsreise durch den afrikanischen Kontinent in ein Gebiet bisher unbekannter Kannibalen ein. Durch ihre Unachtsamkeit werden die Reisenden schnell zu Opfern der aufgebrachten Menschenfresser. Bis auf eine blonde Frau, die als Göttin verehrt wird, sollen alle anderen geopfert werden.
Dieser technisch und darstellerisch letztklassige Streifen stellt läutet endgültig den Niedergang des Kannibalen-Subgenres ein. Im Gegensatz zu den auch nicht immer feinen Herren Lenzi und Deodato verzichtet Jess Franco nicht darauf, die minutenlangen Freßorgien seiner Protagonisten in allen Einzelheiten und zudem noch in Zeitlupe zu zeigen. Würde man diesen Streifen um genau jene Szenen berauben, so bliebe nur noch das dürftige Handlungsgerippe übrig, was uns der Regisseur als spannende Abenteuergeschichte verkaufen möchte. Fazit: hohlwangiger, hierzulande verbotener Schnellschuß. Auf Video letterboxed (1,59:1). Mit Al Cliver, Olivier Mathot, Candy Coster (= Lina Romay), Sabrina Siani u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin