In einem neu eröffneten Hotel auf den Philippinen haben die Touristen noch die Möglichkeit, einen echten Abenteuerurlaub zu erleben, denn ein riesiges Krokodil, bisher von und mit Einheimischen bei Laune gehalten, macht sich auch über die Pauschalreisenden her. Doch wer hat schon solch einen Terror in seinem Reisebüro gebucht?
Inhaltsleerer und lediglich auf einen einzigen Action-Höhepunkt hin konstruierter italienischer Schnellschuß, der weder adäquate Darsteller noch so etwas wie technischen Standard besitzt. Sergio Martino walzt zwar seine mit einschlägigen Mitteln versehenen Schreckens- und Panikszenen breit aus, beweist damit aber einmal mehr, daß er nur mit einem guten Drehbuch im Hintergrund bessere Filme schaffen kann. Wegen der formalen Nichtigkeit bleibt das große Mitzittern aus. Ein Gummihai in der Badewanne meiner Großmutter hat da mehr Wirkung. Ach ja, Kannibalen spielen in „Der Fluß der Mörderkrokodile“ auch eine kleine Rolle, womit dann alle Italo-Schund-Bausteine mal wieder zusammen wären. Alternativtitel: „Die heilige Bestie der Kumas“. Auf Video letterboxed (2,1:1). Mit Barbara Bach, Mel Ferrer, Richard Harrison, Amy Papa u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin