Die New Yorker Psychologin Dr. Anne Hecker wird noch im Traum von den sexuellen Schilderungen einer ihrer Patientinnen verfolgt. Die masochistischen Phantasien der Frau regen Anne ebenso an, wie sie sie auch abstoßen. Durch die Affäre zu Doug enden jedoch Annes Obsessionen. Da findet sie heraus, daß Doug auch der Liebhaber eben jener Patientin ist. Kurz darauf wird diese auf grausame Weise bei einem Sado-Maso-Akt ermordet. Ist Doug der sadistische Killer?
„Stimmen im Dunkel“ ist ein Sex-Psychothriller vom Schlage eines „Basic Instinct“, nur noch ein bißchen schlüpfriger. Die Softporno-Einlagen sind deftiger, und die Spannung ist besser aufgebaut. Die psychologische Abhandlung der Obsessionen kippt zwar leicht ins Lächerliche, doch reicht es immerhin so weit, um den Täter zu skizzieren. Etwas nervig dagegen ist die ganz bewußt auf weltmännisch getrimmte Darstellung der Gesellschaftskreise, in denen sich die Protagonisten bewegen. Ergebnis: Mittelmaß. Auf Video letterboxed (1,71:1). Mit Annabella Sciorra, Jamey Sheridan, Anthony La Plagia, Allan Alda, Jill Claybourgh u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin