Ein Mann namens Devlon, der sich mit schwazer Magie beschäftigt hat, ist gestorben. Als Doktor Cardán den Leichnam verbrennen lassen will, ist der Körper von ein paar Jugendlichen gestohlen worden. Auf einem Friedhof veranstalten die Kids mit der Leiche eine schwarze Messe, die zur Folge hat, daß nicht nur Devlon wieder zum Leben erwacht, sondern auch die ersten Leichen aus ihren Gräbern steigen und sich über die knutschenden Teenager hermachen…
Mit „Friedhof des Satans“ hält der Horrorfan eine ziemlich ungewöhnliche Mischung mit Anleihen aus sämtlichen Filmrichtungen in den Händen. Grundgerüst ist eine ähnliche Geschichte wie in Richard Donners Kiddie-Abenteuerfilm „Die Goonies“. Dazu kommen dann die einschlägigen Splatterszenen im Stile von „Freitag der 13.“ und auch dessen unsäglich dummes Handlungsgefüge (Sex, Mord, Sex, Mord etc.). Allerdings werden hier die Morde in noch extremerer Detailfreudigkeit gezeigt. Alles in allem ist Ruben Galindos Streifen also übliche Dutzendware mit starkem Hang zur Kommerzialisierung, wobei die hölzernen Darsteller nicht gerade viel Positives zum Gesamteindruck beisteuern. Mit Hugo Stiglitz, Usi Velasco, Erika Buenfil, Edna Bolkan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin