Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die junge Linda (im Original: Lynn), die ihren Vater, der sie zu vergewaltigen versuchte, erstochen hat, flüchtet aus der Heilanstalt zu dem Schweinezüchter Zambrini aufs Land. Dieser wiederum nutzt die mörderischen Neigungen der Flüchtigen aus, um seine nach Menschenfleisch lechzenden Tiere zu versorgen. Wie lange wohl wird das Zusammenspiel der beiden Irregeleiteten funktionieren?

Der Film ist wie ein schlechter Boxkampf: überhart, viele Tiefschläge und ein zu schnelles Ende. Ungeachtet der formalen Mängel, weist „Pigs“ all jene Schablonen und Motive auf, die einen echten Sleaze- und Trash-Klassiker ausmachen. So werden schlüpfrige Sexeinlagen neben blutig arrangierten Morden und noch kruderen „Fütterungsszenen“ eingesetzt, um ein bürgerliches Publikum so richtig unter der Gürtellinie zu treffen. Leider hat der Film wegen seiner unbedarften und uninspirierten Umsetzung durch den wenig talentierten Regisseur, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist und als Darsteller fungiert, nicht die Aufmerksamkeit erhalten, um ihn aus der konturlosen Masse ähnlicher Genrebeiträge hervorzuheben. Mit Jesse Vint, Marc Lawrence, Toni Lawrence, Walter Barnes u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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